Die edelste Naturfaser der Welt
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Die Faser des Vicuña gilt seit den Zeiten der Inka als „Vlies der Götter“ und blickt auf eine faszinierende Kulturgeschichte zurück. Sie ist das seltenste, feinste und kostbarste Textilgut unserer Erde.

Die Kunst der Veredelung:

Reines Vicuña steht für absolute Exklusivität im High-End-Luxus. Doch die Faser entfaltet ihre Magie auch in meisterhaften Kompositionen: Schon kleinste Beischlüsse – wie ein edler Anteil von 10% Vicuña gepaart mit feinster Merinowolle oder Kaschmir – verleihen einem Textil jenen unverwechselbaren, flüsterleisen Hauch von Luxus und unvergleichlicher Weichheit, der eine ganz eigene Handschrift trägt.

Artenschutz:

Für den Schutz der Tiere sorgen das traditionelle Chaccu-Ritual der nachhaltigen Schur und die strengen internationalen CITES-Abkommen, die dieses Naturwunder vor dem Aussterben bewahren. Peru rettete Jahrzehnte lang sein Nationalerbe, das Vicuña, im Schutzgebiet „Pampa Galeras“ vor dem Aussterben.
Auch im Deutschen wird mehr und mehr die spanische und englische Originalbezeichnung Vicuña verwendet (immer seltener Vikunja oder Vikuna oder Vicuna - Spanien heißt auch España und nicht Espana -).

Fasereigenschaften:

Vicuña ist um einiges feiner als edelstes Kaschmir. Die mikroskopischen Eigenschaften der Faser (ca. 12 Mikrometer) sorgen für eine unerreichte Thermoregulation und verlangen höchste Kunst bei ihrer Verarbeitung.

Eine faszinierende Kulturgeschichte um das textile Gold der Anden:

Vicuña

Das Erbe der Inka
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Vor über fünfhundert Jahren,
hoch in den Peruanischen Kordilleren, war das Tragen von Vicuña-Gewebe ein höchstes Privileg.

Es war einzig und allein
dem Inka-König und der königlichen Familie vorbehalten.

Das Vicuña war
eine heilige Kreatur – die Reinkarnation einer wunderschönen Jungfrau, die vom Sonnengott mit einem Vlies aus purem GOLD gesegnet wurde.

Nur alle zwei Jahre
trommelte der Herrscher zehntausende Menschen zum „Chaccu“ zusammen. In einer kilometerlangen, singenden Menschenkette wurden die scheuen Wildtiere sanft eingekreist, behutsam geschoren und sofort wieder in die Freiheit der Berge entlassen.

Niemals durfte ein Tier
zu Schaden kommen. Wer heute ein Kleidungsstück mit Vicuña-Fasern berührt, spürt nicht nur die weichste Faser der Erde – er trägt ein Stück lebendige, königliche Weltgeschichte auf den Schultern.

Es ist eine faszinierende Kulturgeschichte
rund um dieses textile Gold der Anden:

Vicuña

Die Kunst der Manufaktur
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Ein Vicuña-Vlies
lässt sich nicht im Takt moderner Industriemaschinen verarbeiten. Es fordert Zeit, Respekt und die Geduld alter Meister.

Nach der traditionellen Schur
in Peru wird jedes einzelne Gramm der Faser von Hand verlesen.
Nur die feinsten und makellosen Unterhaare – kaum zwölf Mikrometer dünn – überstehen die strenge Auslese, um anschließend zu einem Faden gesponnen zu werden, der feiner ist als ein menschliches Haar.

Dieses textile Wunder
paaren wir mit hanseatischer Beständigkeit und einer alten Familien-Exporttradition: Rudolf Dieseldorff, eng mit der peruanischen Exportwirtschaft einheimischer Produkte verbunden, wurde vor fast 50 Jahren vom Präsidenten Fernando Belaúnde Terry als Exporteur des Jahres gewürdigt.

Wir versuchen dieses Erbe
fortzuführen, mit einer Empfehlung an diejenigen, die das ganz Besondere
nicht nur suchen, sondern auch erkennen.

Es ist das Zusammenleben der Freiheit der Anden
mit der zeitlosen europäischen Eleganz:

Vicuña